Bisher konzentrierten wir unsere Initiative auf die Forderung, dass alle Bürger umgehend die Möglichkeit erhalten sollten, in einem Referendum über den Vertrag von Lissabon abzustimmen. Über eine Viertelmillion Menschen in ganz Europa haben bis heute unsere Petition unterzeichnet.
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Die Kampagne hat zum Ziel, allen Bürgern Europas freien Zugang zu wissenschaftlich fundierten Naturheilverfahren zu gewähren.
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Am 13. November 2007 kamen über 30 Überlebende des Vernichtungslagers Auschwitz und anderer Konzentrationslager der Nazis zu einer eintägigen Konferenz in Auschwitz zusammen.
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Eine Reihe von Organisationen, die sich führend auf dem Gebiet natürlicher Gesundheit engagieren, und sie unterstützende Personen, rufen europäische Spitzen-Politiker auf, das irische „Nein“ zum kontroversen Lissabon-Vertrag zu akzeptieren. Unter Berufung auf die undemokratische und undurchsichtige Art und Weise, mit der die Europäische Kommission genmanipulierte Nahrungsmittel und landwirtschaftliche Produkte genehmigt, die vorgeschlagenen Beschränkungen in Bezug auf den Verkauf von Nahrungsergänzungen und Kräuterarzneien durchwinkt und es unterlässt, die irischen Verbraucher vor gefährlichen Fluoride-Rückständen im Trinkwasser zu schützen, bringen sie ihre Entschlossenheit zum Ausdruck, dass sie sich wieder für eine Ablehnung einsetzen werden, falls ein zweites Referendum abgehalten werden sollte.
Diese Organisationen – unter anderem das GM-free Ireland Network (Netzwerk für ein GMO-freies Irland), die Leitrim Organic Farmers Co-operative Society (Vereinigung von Bio-Bauern), die Irish Association of Health Stores (Vereinigung von Naturkostläden) und das Irish Intitute of Nutrition & Health (Institut für Gesundheit und Ernährung) – erklären, dass sich die Europäische Union in zunehmenden Maße schädlich auf ihren Sektor auswirkt und es deshalb absurd wäre, von ihnen zu erwarten, dass sie dem Lissabonner Vertrag zustimmten. Dies wäre gleichbedeutend mit der Zustimmung zur Verunreinigung des irischen Ökosystems und der Lebensmittelkette durch GMO-Anbau, der fortschreitenden Beseitigung der Freiheit, von natürlicher Gesundheitsversorgung Gebrauch zu machen sowie der anhaltenden Trinkwasser-Verschmutzung durch industrielle Fluoride-Abwässer.
Michael O’Callaghan vom GM-free Ireland Network sagte: „Die Europäische Kommission weigert sich weiterhin, das Recht von EU-Mitgliedsstaaten und –Regionen anzuerkennen, generelle Verbote für GMO-Anbau zu erlassen, ungeachtet der Tatsache, dass Irland, Nordirland, Schottland und Wales zusammen mit 10 weiteren Regierungen, 175 Landesregierungen, 3.500 kommunalen Verwaltungen und tausenden von kleineren Gebieten in insgesamt 22 EU-Mitgliedsstaaten beabsichtigen, solche Verbote einzuführen oder es bereits getan haben. Noch schlimmer: sie fährt damit fort, neue genmanipulierte Nahrungs- und Futtermittel auf dem europäischen Markt zuzulassen – gegen den Willen der überwältigenden Mehrheit der Einzelhändler und Verbraucher – und legalisiert sie automatisch, wenn Mitgliedsstaaten in einer Abstimmung keine qualifizierte Mehrheit dafür oder dagegen erreichen. Der Lissabon-Vertrag würde eine solche undemokratische Entscheidungspraxis auf viele weitere Gebiete unseres täglichen Lebens ausweiten. Das europäische Gebäude auf solch wackeligen Fundamenten zu errichten bedeutet, langfristig auf eine Katastrophe zuzusteuern, politisch, ökonomisch, ökologisch sowie auch in Hinsicht auf Umwelt und Gesundheit. Wie jeder Mensch überall auf der Welt wollen auch die Bürger Europas mehr und nicht weniger Demokratie.“
Auch John Brennan ruft im Namen der Leitrim Organic Farmers Co-operative Society die EU dazu auf, das irische Votum zum Lissabon-Vertrag zu akzeptieren: „Unsere Mitglieder sind sehr besorgt über den Mangel an Demokratie, der sich in Bezug auf das Genehmigungsverfahren für genmanipulierte Pflanzen in der Landwirtschaft zeigt und die Haltung, die die EU-Kommission sowie die Behörde für Lebensmittelsicherheit in diesem Verfahren an den Tag legten. Darüber hinaus sind unsere Mitglieder, die sich im Bereich gesunder Ernährung und Naturkost engagieren, ernstlich besorgt über die Nahrungsergänzungs-Direktive, die Verbrauchern den Zugang zu Nahrungsergänzungen und Naturheilkunde verwehren wird – Mittel und Verfahren, die sich bei den Menschen, die sie anwenden, als wirksam zur Aufrechterhaltung ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit erwiesen haben.“
Kathy Sinnott, Mitglied des Europa-Parlaments für Süd-Irland, bemerkt: „Schon aufgrund der existierenden Verträge war es irischen Verbrauchern, die gefährlichen Fluoride-Rückständen im Trinkwasser ausgesetzt waren, nicht möglich, die Anwendung bestimmter wichtiger Direktiven durchzusetzen, die dazu gedacht sind, die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu schützen. Wir haben bereits die Nahrungsergänzungs-Direktive, die eine ernste Bedrohung für unsere Vitamin- und Mineralstoffergänzung darstellt. Mit dem Lissabon-Vertrag haben wir noch weniger Einfluss auf die europäische Gesetzgebung in Bezug auf Gesundheit, Ernährung und andere lebenswichtige Aspekte unseres Lebens.“
Jill Bell, Inhaber eines Naturkostladens und Präsidentin der Irish Association of Health Stores, ergänzt: „Letztes Jahr unterzeichneten über 60.000 Verbraucher in Irland eine Petition, die sich gegen den Über-Regulierungswahn der EU richtete, der darauf hinausläuft, die Mehrzahl wirksamer Naturheilmittel vom Markt verschwinden zu lassen und Innovation zu ersticken. Warum soll unser kulturelles Erbe, Gesundheit mit natürlichen Mitteln zu fördern und zu erhalten, verbannt werden, nur um die ‚Harmonisierung’ innerhalb der EU zu fördern? Die EU sollte Unterschiede in der Tradition der einzelnen Mitgliedsstaaten respektieren. Ihre Versuche alles gleich zu machen, insbesondere im Hinblick auf natürliche Gesundheitsvorsorge, wird ihr keine Freunde gewinnen, falls das Referendum zum Lissabon-Vertrag wiederholt werden sollte.“
Richard Burton, Direktor des Irish Institute of Nutrition & Health, erklärt: „Millionen Europäer nehmen regelmäßig Vitamine und Mineralstoffe zu sich, um ihre Nahrung zu ergänzen und ihre Gesundheit zu erhalten. Trotz des beneidenswerten Sicherheitsprofils dieser natürlichen, essentiellen Nährstoffe möchte die EU sie wie potenzielle Toxine regulieren und sie eher als Arzneimittel ansehen denn als Lebensmittel. Dies wird Nahrungsergänzungen mit therapeutischem Potenzial kriminalisieren, was eine Verletzung unseres Grundrechts darstellt, für unsere Gesundheit mit sicheren und wirksamen Mitteln und Verfahren zu sorgen.“
Paul Anthony Taylor, Koordinator der Initiative für ein europäisches Referendum, betont, dass Irland keineswegs das einzige Land ist, das den Lissabon-Vertrag nicht ratifiziert hat: „Es ist doch nicht ohne Ironie, dass die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, die an das irische Volk appelliert hat, mit ‚Ja’ für den Vertrag von Lissabon zu stimmen, mit ihrer eigenen Regierung bis jetzt nicht in der Lage war, diesen Vertrag zu ratifizieren. So gesehen und angesichts des Grundes, warum die deutsche Ratifizierung bisher nicht geschehen konnte – nämlich, dass Klagen gegen eine Ratifizierung angestrengt wurden, weil sie gegen das demokratische Prinzip verstoße –, wird es zunehmend deutlicher, dass die irischen Unterstützer natürlicher Therapieverfahren keineswegs allein dastehen in ihrem Widerstand gegen den weiteren Verlust der Kontrolle über ihr Leben, zu der die Durchsetzung des Lissabon-Vertrages führen würde. Die Andeutung des tschechischen Präsidenten, dass er den Vertrag nicht unterzeichnen würde, wenn er nicht zuvor von Irland ratifiziert wurde, und auch die Tatsache, dass Polen ihn bisher nicht ratifiziert hat, sind eindeutige Beweise dafür. Zweifelsohne wäre der Vertrag schon längst ad acta gelegt worden, hätten die Bürger aller 27 Mitgliedsstaaten die Möglichkeit gehabt, demokratisch in einem Referendum über diesen Vertrag abzustimmen.“
GM-free Ireland
Michael O'Callaghan
Coordinator
GM-free Ireland Network
Little Alders, Knockrath, Rathdrum
Co. Wicklow
Ireland
Tel: +353 (0)404 43 885
Mobile: +353 (0)87 799 4761
Email: mail@gmfreeireland.org
Website: www.gmfreeireland.org
Irish Association of Health Stores
Jill Bell
President
Irish Association of Health Stores
Carrownalassan
Four Mile House
Co. Roscommon
Ireland
Tel: +353 (0)86 170 1193
Email: wellgood2@eircom.net
Website: www.irishhealthstores.com
Irish Institute of Nutrition & Health
Richard Burton
Director
Irish Institute of Nutrition and Health
6 Carlton Terrace
Novara Avenue
Bray
Co. Wicklow
Ireland
Tel: +353 (1)272 3003
Email: info@iinh.net
Website: www.iinh.net
Leitrim Organic Farmers Co-operative Society
John Brennan
Enterprise Centre
Hill Rd.
Drumshanbo.
Co. Leitrim
Ireland
Tel: +353 (0)71 9640868
Fax: +353 (0)71 9640869
Email: info@leitrimorganic.com
Website: www.leitrimorganic.com
European Referendum Initiative
Email: info@eu-referendum.org
Website: www.eu-referendum.org
GM-free Ireland
Das GM-free Ireland Network ist eine Vereinigung von Einzelpersonen und Organisationen, die die irische Insel von der Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen (GMOs) in die Umwelt freihalten wollen, einschließlich Viren, Algen, Bakterien, Saaten, Feldfrüchten, Bäumen. Insekten, Weichtiere, Krustentiere, Fische, Geflügel und Vieh. Es unterstützt das Recht der Bauern auf eine nachhaltige Zukunft sowie das Recht der Verbraucher, sich mit gesunden GM-freien Nahrungsmitteln ernähren zu können. Es setzt sich ein für die obligatorische GM-Kennzeichnung von Fleisch, Geflügel und Molkereiprodukten von Tieren, an die Futter mit GM-Zutaten verfüttert wurden, sowie von gentechnisch veränderten Lebensmitteln, die in Hotels, Restaurants, Kneipen und in der Cateringindustrie Verwendung finden. Es versucht, die Bauern dazu zu bewegen, freiwillig die Verfütterung von genmanipuliertem Futter einzustellen, um irische Nahrungsmittel zum Markenzeichen für absolut GM-freie Lebensmittel in Europa zu machen. GM-free Ireland repäsentiert 130 Organisationen, 19 kommunale Verwaltungen und über eine Million Bürger, deren gewählte Vertreter ihre Gebiete zu Taubzonen für genmanipulierten Anbau erklärt haben.
Irish Association of Health Stores
Die Irish Association of Health Stores (IAHS) ist eine Handelsorganisation, die über 80% aller Naturkostläden in der irischen Republik vertritt. Im Jahre 1986 gegründet handelt die Vereinigung in Übereinstimmung mit einer schriftlich niedergelegten Satzung und die Mitgliedsläden sind gehalten, einen strengen ethischen Verhaltenscodex zu befolgen. Naturkostläden aus ganz Irland zählen zu den Mitgliedern und mit dem Nachdruck, den sie auf Ausbildung legen, sind sie einzigartig im irischen Einzelhandel.
Irish Institute of Nutrition & Health
Das Irish Institute of Nutrition & Health bietet staatlich anerkannte Ausbildungsprogramme für Erwachsene an, in denen sie ein ausgewogenes, ganzheitliches Verständnis der gesundheitlichen Bedeutung von Ernährung vermittelt bekommen, sowie auch die Fähigkeit, dieses Wissen praktisch umzusetzen, um auf diese Weise gesunde Ernährung in der ganzen Gesellschaft zu fördern.
Leitrim Organic Farmers Co-operative Society
Von Bauern gegründet und geführt, fördert die Leitrim Organic Farmers Co-operative seit 1998 Bio-Bauernwirtschaft in der Grafschaft County und ist aktuell auf 100 Mitglieder aus Leitrim und den angrenzenden Grafschaften angewachsen. Ihre Aktivitäten richten sich darauf, Marktchancen und Absatzmöglichkeiten für die Mitglieder zu schaffen, weitere Dienstleistungen wie die Organisation von Bildung und Ausbildung bereitzustellen, als Beratungszentrum für Biobauern einschließlich angehender Biobauern aus der Region zur Verfügung zu stehen und als Lobbyisten für Fragen, die von Bedeutung für den Biosektor sind, aufzutreten.
European Referendum Initiative
Die European Referendum Initiative ist eine Initiativkampagne, die sich dafür einsetzt, dass die Bürger Europas das Recht erhalten, jeweils in einem Referendum abstimmen zu können, wenn bedeutende Gesetzesänderungen entweder auf nationaler oder europäischer Ebene vorgenommen werden sollen, die eine Auswirkung auf ihr Leben haben. Insbesondere vertritt sie die Meinung, dass allen Bürgern der EU unmittelbar die Möglichkeit gegeben wird, in einem Referendum über den Vertrag von Lissabon abzustimmen. Als eine Allianz aus sieben Nicht-Regierungs-Organisationen und politischen Parteien repräsentiert die Initiative insgesamt Bürger aller 27 EU-Staaten.